Walrosse - die Könige der Arktis haben Probleme

Im Eismeer am Nordpol wird es zu warm für den Dicken!

Artenschutz für das Walroß

Bild: Artenschutz für das Walroß. Walroß taucht auf zum Luftholen.
© Huber / PIXELIO

Klimaerwärmung setzt den Dicken unter den Robben zu

Im Lebensraum der Walrosse, dem Eismeer am Nordpol, hat die Klimaerwärmung den massigen Giganten schon sehr zugesetzt. Auf den immer weniger werdenden Eisschollen, auf denen sich die Walrosse von ihren Tauchgängen erholen, herrscht zunehmend drangvolle Enge. Walrosse gehören übrigens zur Gattung der Robben.

Achtung Tiere leiden

Die dicken Tiere leiden darunter, daß es in ihrem Lebensraum nicht mehr kalt genug ist und das Eis zunehmend schmilzt. In diesem Sommer war der Eisverlust so stark, daß rund 20.000 Walrosse in Alaska an Land gehen mußten, anstatt mit dem Eis zum Nordpol zu schwimmen. An Land können sich die bis zu einer Tonne schweren Meeressäugetiere mit ihren Flossen nur mühsam fortbewegen. Sie drängeln sich auf Strandabschnitten und müssen immer weiter hinausschwimmen, um an Nahrung zu kommen. Ihren täglicher Bedarf von ca. 50 kg Meeresgetier, das sie aus dem Wasser fischen oder aus Muscheln saugen, schaffen sie leicht.

Gefordert ist der Artenschutz für das Walroß

Bild: Gefordert ist der Artenschutz für das Walroß. Walrosse leben im Eismeer am Nordpol.- Sie mögen und brauchen die Kälte. © Aurelia eV

Welcher ist der Schönste unter den Kolossen?

Walrosse sind sensible Tiere. In den Zoos erschrecken sie sich  zu Sylvester so sehr, daß die Pfleger die ganze Nacht die Flosse halten müssen.

Nach ausgiebigem Essen bleibt den Walrossen viel Zeit zum Schlafen, Brüllen und Grunzen und für den Wettbewerb unter den Bullen, wer wohl der Stärkste ist im ganzen Land. Natürliche Feinde - höchstens ein hungriger Eisbär, doch der ist beim Kampf mit einem Walross froh,  mit dem Leben  davonzukommen, denn ein Hieb mit den gefährlichen Stoßzähnen ist meistens tödlich.

Naturschutz, Tierschutz, Artenschutz

Aber da ist noch der Mensch, klagt Petra Deimer von der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere GSM, der die wertvollen Elfenbeinzähne haben will.  Auch heute noch ist die Jagd auf diese Tiere nicht geregelt.

[Quelle: HÖRZU, Nr. 42]

Umweltpädagogische Klassenfahrten motivieren Jugendliche zum Artenschutz

Seehundbänke im Naturschutzgebiet Nordsee Wattenmeer

Bild: Im Naturschutzgebiet Nordsee Wattenmeer  findet man die einzigartigen Seehundbänke.  Nordsee Klassenfahrten mit Schwerpunkt auf Umweltschutz Meeresbiologie © Kenneth Brockmann / PIXELIO

Redaktion Aurelia eV: Zu wünschen bleibt, daß auch Walrosse in Zukunft weiterhin in freier Wildbahn zu finden und nicht nur im Zoo zu bestaunen sind. Weil es unsere Erde zu schützen gilt, plädieren wir immer wieder auf frühzeitige, umweltpädagogische Bildung und Erziehung im Sinne des Konzeptes der Nachhaltigkeit . Wir schlagen vor, die nächste Klassenfahrt zu einer umweltpädagogischen werden zu lassen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die SchülerInnen für ihre und unsere Umwelt zu sensibilisieren. So werden Wattwanderungen gerne gemacht und Vogelbeobachtungen sowie Schiffstouren zu den Seehundbänken bei Sylt und Amrum sind beliebt bei SchülerInnen. Und europaweit gibt es die Möglichkeit zum Besuch Meeresbiologischer Institute / Stationen. Dort können im Rahmen von Klassenfahrten ans Meer ozeanographische Seminare gemacht werden.

Wenn Sie Beratung zu umweltpädagogischen Klassenfahrten wünschen, sprechen Sie uns an:

Kommentar von Aurelia eV dem Bildungsverein für soziale und kulturelle Bildung. Aurelia eV
www.aureliaev.de
Telefon: 0228-92983733

Gerne können Sie auch gleich ein kostenfreies und unverbindliches Klassenfahrten Service-Angebot zu Klassenfahrten mit Schwerpunkt Umwelt, Naturschutz, Artenschutz, Meeresbiologie u.s.w. hier anfordern:
Anfrage-Formular für umweltpädagogische Klassenfahrten

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