Gewaltprävention für Kinder mit KIKS UP und auf Klassenfahrten
KIKS UP - Präventionsprogramm für Kinder. Ein Gütesiegel für ganzheitliche Prävention - Gewaltprävention und Gesundheitsprävention
Die Stadtschule in Bad Nauheim war Gastgeber von Vertretern aus Politik, Bildung und Medizin: Feierlich überreichte der Mitinitiator von KIKS UP, Prof. Bernd Wüsten, je ein Zertifikat an die Leiter von drei Schulen. Diese hatten eigene Konzepte entwickelt für ein ganzheitliches Präventionsprogramm, deren Ziele sind: “Kindern Lebensqualität vermitteln“. KIKS UP ist ein Lebenskompetenztraining und beinhaltet Bewegungsförderung, Ernährungsbildung, Förderung der sozialen Kompetenz, also eine “[…]optimale Starthilfe, um eine selbstbewußte, eigenverantwortliche und ausgeglichene Persönlichkeit zu erlangen.” [KIKS UP] Auch ist die Gewaltprävention Teil des Programms.
“Wir wollen Kindern mit psychischen und physischen Belastungen helfen”, sagte Ingrid Wiemann, Dezernentin am Staatl. Schulamt. Weiteres Stichwort: Integration - weil wir inzwischen multikulti sind, betont Prof. Wüsten. An KIKS UP-Programmen seien viele ausländische Familien beteiligt.
Fortbildungen sowie Schulungen für die “Schule nach Maß”
“Bemerkenswert sei auch die aktive Schulentwicklungsarbeit. Hierzu zähle die regelmäßige Teilnahme des gesamten Kollegiums an Fortbildungen sowie Schulungen an der KIKS UP-Akademie. Zudem würden Kinder bei KIKS UP-Aktionen stets mit einbezogen.” “Durch das Konzept der “Ganztagsschule nach Maß” habe die Stadtschule mehr Spielräume schaffen können, um Projekte wie KIKS UP auszuweiten, ” betonte Stadtschulleiterin Frau H. Stephan-Jünemann.
Hier wird Wert gelegt auf eine engmaschige Vernetzung in der Zusammenarbeit von Medizinern, Psychloginnen/Psychologen und Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeitern. Und ganzheitliches Denken ermöglicht sogar in finanziell schwierigen Zeiten die Umsetzung von erfolgreichen Projekten.
Wenn die drei Säulen des ganzheitlichen Präventionsprogrammes:
- Bewegung
- Ernährung
- Sucht- und Gewaltprävention
in Tagesstätten, Schulen und Vereinen vermittelt werden, wird sich auch Körper, Geist und Seele der Kinder im Gleichklang befinden und sie zu verantwortungsvollen und frohen Menschen machen.
[Quelle: Wetterauer Zeitung 2010]
Gewaltprävention im Schulalltag und auf Klassenfahrten
Hinweis der Redaktion Aurelia eV: Sollten Sie sich mit dem Gedanken tragen, Gewaltpräventions-Programme regelmäßig in den Schulablauf einbauen zu wollen, oder planen Sie eine Projektwoche zum Thema Gewalt an der Schule / im sozialen Umfeld, dann lassen Sie sich von uns beraten!
Bild: Seminar- Klassenfahrten mit Trainings und Projekten für Gewaltprävention und Kommunikation.
Tipp Aurelia eV: Bauen Sie ein Tages- oder Halbtages-Seminar zur Gewaltprävention (zum Beispiel ein “Giraffensprache“-Seminar oder ein Kommunikationstraining) in Ihre kommende Klassenfahrt mit ein. Wir haben für Sie die nötigen Kontakte zu zertifizierten Trainern in ganz Europa (auch mobile Trainer). Seminar Klassenfahrten mit Programmpunkten zu Gewaltprävention sind im übrigen viel günstiger realisierbar als man glaubt.
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