Klassenreisen-Tipp: Schöne Stadt an der Etsch - Verona in Italien
Eine Reise in den sonnigen Süden war unser Ziel
Und so ging es nach Verona
Bild: Denkmal Veona. Die italienische Stadt Verona ist kulturell und geschichtlich interessant, bietet aber auch jede Menge erbauender Sinneseindrücke. © Peter Hryciw / PIXELIO
Kurzentschlossen entflohen wir für ein paar Tage dem grauen Alltag - und auf gings in Richtung Süden. Durch die Schweiz, vorbei an Zürich, sahen wir schon bald den grünschimmernden Vierwaldstätter See und Luzern mit seinem Hausberg - dem Pilatus, sein 2100 m hoher, schneebedeckter Gipfel glänzte in der Sonne. Noch heute führt die steilste Zahnradbahn der Welt auf seine Höhen.
Bild: © Hanspeter Bollinger / PIXELIO. Der schweizer Hausberg Pilatus. Als alleinstehender Berg gilt der Pilatus, so wie vergleichbare Berge, als Wettermacher. Man sagt deshalb:
“Hat der Pilatus einen Hut
bleibt im Land das Wetter gut.
Hat er einen Nebelkragen
darf man eine Tour wohl wagen.
Trägt er aber einen Degen,
bringt er uns gewiss bald Regen.”
[Quelle: Wikipedia]
Weiter gings in Richtung St. Gotthard. Bei herrlichstem Wetter entschieden wir uns, über den Gotthard-Paß von Andermatt nach Airolo zu fahren. Auf einer atemberaubenden Serpendinenstraße erreichten wir die Paßhöhe von 2106 m; auf der sich auch die Europäische Hauptwasserscheide zwischen Rhein und Po befindet! Nach einer kleinen Rast mit traumhaften Blick auf dei Bergwelt und einer lustigen Schneeballschlacht ging es wieder steil und kurvenreich bergab bis Airolo. Es war ein Erlebnis von ganz besonderer Art!
Bild: Herrliche Reise nach Verona durch Tessiner Ambiente. Das schweizer Tessin läd ein zu einer ausgedehnten Rast auf der Reise nach Verona - Italien. © Joujou / PIXELIO
Durchs Tessin über Bellinzona, Locarno und Ascona verließen wir die Schweiz und begrüßten “Bella Italia“. Entlang der Uferstraße am wunderschönen Lago Maggiore grüßte die bekannte Blumeninsel Isola Bella, das Juwel italienischer Gartenkunst die mit Isola dei Bescadori und Isola Madre zu den Boromäischen Inseln im Lago Maggiore zählt.
Bild: Eine Reise in den Süden vorbei am Lago Maggiore. Zum Relaxen und Sonne-tanken verführt der Lago Maggiore, ob am schweizer oder am italienischen Ufer. © Daniel Stricker / PIXELIO
In großem Bogen umfuhren wir das verkehrsreiche Einzugsgebiet Mailand um über Como und Bergamo ans Ziel unserer Reise zu gelangen - nach Verona - die traumhaft schöne Stadt an der Etsch!
Das römische Amphitheater von Verona / Italien ist UNESCO-Weltkulturerbe
Bild: UNESCO Weltkulturerbe Arena von Verona. Ein oberer “Zipfel” der antiken römischen Arena. © Zyxwodron / PIXELIO
Durch den monumetalen, römischen Triumpfbogen Arco dei Cavi erreicht man die italienische Stadt Verona, deren historische Altstadt seit dem Jahre 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Ein Kleinod römischer Baukunst. Allem voran das römische Amphitheater, ein geschlossenes Oval von 152 m Länge, die Fassade besteht aus zweigeschossigen Arkadenbögen. Was für ein Bauwerk - wenn man in den Morgenstunden die fast menschenleere Arena von den oberen, der 45 Sitzreihen aus besichtigt - einfach überwältigend schön - und das seit ca. 2000 Jahren!
Bild: Italien kann man als Italien-Torist oder Studienreisender nur lieben. Abends bunt bestrahlt: Arena von Verona © Miroslaw / PIXELIO
Auf dem Vorplatz der Arena von Verona, der Piazza Bra, empfing uns eine schöne Überraschung. Direkt am Ausgang standen dort schon die Requisiten für das Bühnenbild der demnächst stattfindenden Opernfestspiele. Die teilweise meterhohen, orientalisch aussehenden Figuren und andere bunte und interessante Teile für die Ausstattung der zur Aufführung kommenden Verdi-Oper “Nabucco”.
Bild: Bühnenbild vor der Arena von Verona. Die hier sichtbaren Ägypter sind Teil eines gigantischen Bühnenbildes, daß vor der Arena stand und auf die Aufführung in der Arena von Verona “wartete”. © 110stefan / PIXELIO
Eine Reise nach Verona ist auch eine Reise zu “Romeo und Julia”
Bild: Italien-Klassenfahrten und Verona-Klassenreisen empfehlen wir weil die Mischung aus Kunst, Kultur, Geschichte und italienischer Gastlichkeit den Aufenthalt für jeden Italien-Reisenden so angenehm macht. © Birgit Winter / PIXELIO
In einem der vielen Straßencafés auf der großen Piazza gegenüber der Arena von Verona genossen wir das quirlige und echt italienische Flair dieser unglaublich schönen Stadt. Vorbei an vielen historischen Gebäuden und Plätzen besuchten wir das Haus der Julia, ein palastartiges Gebäude aus dem 14. Jh. mit dem berühmtesten Balkon der Literaturgeschichte. Shakespeare hat es mit “Romeo und Julia” unsterblich gemacht.
Bild: Romantisches Verona: Der Balkon von Julia. Der kleine Balkon aus Shakespeares “Romeo und Julia” ist weltberühmt und wird von fast jedem Verona-Besucher angeschaut. Julis Balkon befindet sich im Casa di Giulietta mitten in Verona - Italien. © Oliver Weber / PIXELIO
Die Sakralbauten der Stadt, allen voran die Basilika San Zeno Maggiore aus dem 11. Jh. sind fast ein Muß!
Beim Spaziergang an der breit dahinfließenden Etsch, mit seinen aus dem Mittelalter stammenden, imposanten Brücken, planten wir die Heimfahrt. Leider mußten wir unsere vorgesehenen Ausflüge an den nahegelegenen Gardasee und Venedig auf die nächste Reise nach Verona verschieben.
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