Klassenfahrten-Themen-Tipp: Friedensreich Hundertwasser in Wien

Friedensreich Hundertwasser (geb. als Friedrich Stowasser) wurde am 15.12.1928 in Wien geboren uns starb  am 19.02.2000  während einer Kreuzfahrt in der Pazifik an Bord der “Qeen Elisabeth 2 an Herzversagen.

Bereits 13 Tage nach seiner Geburt verstarb sein Vater, der arbeitslose Ingenieur Ernst Stowasser. Seine Mutter Elsa, Jüdin, zog ihn (der katholisch getauft wurde) alleine groß und schickte ihn mit 7 Jahren in die Montessorischule in Wien. Bereits die dortigen Lehrer bescheinigten ihm  einen “außergewöhnlichen Formen  und Farbensinn”.

1938  kam er zur Hitlerjugend und wechselte zu seiner Sicherheit in eine staatliche Schule. Die durchlebten Spannungen und die Ängste während des Dritten Reiches die er durchleben  mußte,  zeigen sich später in seinen  Bildern u.a.  “Blutgarten” (1962) , “Judenhaus in Österreich” (1961/62) u.a.  Auch sein Eintreten anl. der Flucht des Dalai Lama 1959 aus Tibet könnte  darauf hinweisen.

Nach Beendigung des Krieges und den Erwerb seiner Matura besuchte er im Wintersemester 1948/1949 3 Monate lang die Wiener Akademie der bildenden Künste.

Seine ersten Werke zeichnete er mit “Hundertwasser”(anstelle Stowasser-  sto bedeutet   “Hundert” in vielen slawischen Sprachen) und später ersetzte er seinen ursprünglichen  Vornamen Friedrich durch “Friedensreich” =  in der jap. Zeichensprache “Friede” und “reich”).

Nach Abbruch seines Studiums reiste er 1949 nach Italien, danach 1950 nach Paris. Weitere Reisen folgten nach Tunesien, Marocco, Sizilien und Aflenz in Österreich.

Hundertwasser war ein Einzelgänger, reiste gerne und viel bereits asls junger Mensch mit seinem minimalistischen Malkasten durch die Welt, um seinen Horizont zu erweitern und Eindrücke zu sammeln. Er sprach Englisch, Französisch und Italienisch, Japanisch, Russisch, Tschechisch und Arabisch.

In seiner Malerei (kräftige Farben) setzte er die Tradition des österreichischen Jugendstils fort, wobei er 1953 die Spirale entdeckte,  die in seinen Bildern und Werken vordergründig als ein wichtiges Element zu sehen ist. Lithographien, Radierungen, Farbholzschnitte und Seigraphien folgten im Laufe der Jahre.

Die ersten Ausstellungen fanden 1952 und 1954 in Wien statt, 1955 in Mailand, 1954 und 1956 in Paris.  1961 auf der internationalen Kunstausstellung…  in Tokio erhielt er den Manachini-Preis..

1964 wurden Arbeiiten von ihm auf der Documenta III in Kassel gezeigt.

mehr in Kürze hier Informationsquelle auch Wikipedia

Nach seinem Leben auf einem Bauernhof in der Normandie (Frankreich) übersiedelte Hundertwasser 1964 auf die “Hahnsäge” in das dünnbesiedelte  Waldviertel in Niederösterreich,  fernab vom Getriebe, umgeben von “zauberhafter” Natur. - Auch in der heutigen Zeit haben sich viele bekannte Künstler dorthin in die  noch relativ “erhaltene” Natur zurückgezogen - ein Geheimtip !

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