Interkulturelle Jugendbegegnung

Warum sind interkulturelle Begegnungen so wichtig für unsere Heranwachsenden?

Studenten gehen eine Partnerschaft mit Hautschülern ein - der Bildung zuliebe

Bild: Interkulturelle Jugendbegegnung für Demokratie und Toleranz. Besser kennen, heißt besser verstehen. Das sind die Voraussetzungen für Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft.© Jerzy Sawluk / PIXELIO

Im Zuge der Zeit, in dem Menschen aus aller Herren Länder irgendwie zusammenkommen - sei es durch Wohnungswechsel in ein anderes Land, durch Zuzug wegen eines neuen Arbeitsplatzes, durch Begegnungen wegen eines Urlaubs im fremden Land oder durch einen Schulbesuch im Ausland - ist es eigentlich unabdingbar, die einfachsten Regeln des Begrüßungszeremoniells zu kennen. Auch bei einem Auslandsstudium wäre dieses kleine Wissen sicherlich hilfreich.

Bei uns in Deutschland reicht schon ein schlichtes aber freundliches “Hallo”, oder bei näherem Bekanntsein ein Händeschütteln. In Südamerika werden die Hände ziemlich lange geschüttelt und sich dazu noch verbeugt. In Russland muss es natürlich der “Bruderkuss” sein, auch wenn man sich vielleicht gar nicht so sehr liebt. Die Franzosen halten es mit dem Wangenkuss, während die Eskimos ihre Nasen aneinander reiben. Jedes Land hat eben so seine eigenen Methoden freundlich zu sein.

Macht es Spaß, über kulturell unterschiedliche Begrüßungsrituiale noch mehr zu erfahren?

Interkulturelle Begegnung

Bild: Interkulturelle Begegnung. Unterschiedliche Begrüßungsrituale für die jeweiligen Kulturkreise haben doch alle die gleiche Bedeutung: Sie heißen den Fremden / die Fremde willkommen. © stihl024 / PIXELIO

In Indien z.B.  verbeugt man sich mit gefalteten Händen - sehr achtungsvoll und angemessen. Alle Südländer umarmen sich sehr freundschaftlich, und oft nicht nur einmal. Das ist eben das Temperament der Menschen aus den warmen Ländern. Bei den Japanern geht man oft sogar in die Hocke, legt die Hände auf die Knie und verbeugt sich demütig. Die Verbeugung gehört eigentlich beim Sehen immer dazu; egal ob man Guten Morgen sagt oder sich einfach nur begegnet.

Jetzt fehlt nur noch das Ritual der Orientalen - einem ganz anderen Kulturkreis - . Sie sagen “Salam” und streichen mit der rechten Hand von der Stirn bis zum Bauchnabel. Natürlich gehört auch der “Bruderkuss” dazu, der geht nämlich auf die rechte und die linke Wange.

So ist das im Leben, wir alle sind Kinder Gottes, aber in verschiedenen Kulturen aufgewachsen, und jede Kultur hat nun einmal ihre eigenen Bräuche.

Wenn wir unseren Kindern klarmachen, dass es eigentlich gar nicht so große Unterschiede zwischen den Kulturen gibt, und dass sie alle unseren Respekt verdienen, dann haben wir schon viel für interkulturelle Begegnungen getan. Das ist sicherlich für alle Länder eine  wichtige Voraussetzung für ein friedliches Miteinander.
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