BioVel - Biodiversitätsprojekt vom Max-Planck-Institut

Bild: Taschenkrebs am Meeresstrand. Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen werden genauestens untersucht. Wissenschaftler werten die Ökosysteme aus. © x-ray-andi / PIXELIO
Erforschung der Biodiversität - ein aktuelles Thema!
Angesichts der weltweiten, berechtigten Sorge um bedrohte Tiere, Pflanzen und Miroorganismen, deren Lebensräume auf unserer Erde zunehmend zerstört werden, haben sich die Forscher vom Max-Planck- Institut in Bremen dem aktuellen Thema der Biodiversität angenommen.Die Projektpartner vom Bremer Institut für Marine Mikrobiologie haben unter der Leitung der Cardiff School of Computer Sience and Informatics ab Sept. 2011 in dem für 3 Jahre konzipierten Projekt Biodiversity Virtual e-Laboratory (BioVel) ein internationales, virtuelles Labor aufgebaut. Dieses wird das erste seiner Art in Europa sein und den Forschern und ihren Partnern helfen, gemeinsam ein Netzwerk zu errichten, in dem sie Biodiversitätsdaten auswerten können.
Die globale Biodiversität aller Arten (Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen) soll mit Ausweisung der Lebensräume und -umstände kartiert werden. Aufgrund der Sorge um bedrohte Arten, deren Lebensräume zerstört werden und des zunehmenden Klimawandels, ist dieses neue Forschungsprojekt von enormer Bedeutung.
Bild: Mikroorganismen werden auch unter dem Mikroskop untersucht. © Michael Buehrke / PIXELIO
Renzo Kottmann vom Max-Planck-Institut sagt: “Das Besondere an dem Konzept ist, dass wir Daten aus verschiedenen Disziplinen einbinden und so eine breite Beschreibung der Ökosysteme bekommen.” [Renzo Kottmann, www.mpi-bremen.de/Biodiversittsprojekt_BioVel_gestartet.html]
Es ist das höchst bewertete Programm in seiner Sparte. Das Projekt erhält eine Fördersumme von 5 Mio. Euro über das e-Infrastrukturprogramm des 7. EC Rahmenprogramms.
Ziel der Projektpartner ist es, die computergesteuerte Biodiversitätsforschung zu verbessern und zu vereinfachen. Renzo Kottmann erklärt: “BioVel ist nutzorientiert aufgebaut. Damit können auch Wissenschaftler anderer Spezialisierungen und ohne computertechnisches Detailwissen unsere neue Infrastruktur mit dem dahinter stehenden Know-how nutzen.” [Renzo Kottmann, www.mpi-bremen.de/Biodiversittsprojekt_BioVel_gestartet.html]
Nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Berater umweltpolitischer Entscheidungsträger haben die Möglichkeit, Fragen der Biodiversität auf den Grund zu gehen. “Damit hat BioVel das Potential, zu einer Schnittstelle zwischen Wissenschaft und politischer Ebene zu werden”.
[Quelle: www.mpi-bremen.de/Biodiversittsprojekt_BioVel_gestartet.html]
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November 23rd, 2011 at 15:45
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